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Aus dem Verein

20 Jahre „Menschen in Not e. V. Gronau“

Drei Männer im Gespräch am Rednerpult, daneben Fahnen von Menschen in Not Gronau

Feierstunde am 5. Mai 2026 im Walter-Thiemann-Haus

Aus diesem Anlass konnte der Erste Vorsitzende von „MiN“, Klaus Baveld, am Dienstag, 5. Mai 2026 Freunde, Kooperationspartner*innen, Mitglieder, Teamberater*innen und Weggefährten des Vereins im großen Saal des Walter-Thiemann-Hauses begrüßen. Außerdem begrüßte Klaus Baveld den Bürgermeister der Stadt, Herrn Jörg von Borczyskowski, und Herrn Pfarrer Uwe Riese als „Hausherr“ und Vertreter der Ev. Kirchengemeinde.

20 Jahre sind vergangen, als das „soziale Gewissen“ Gronaus, Volker Grabkowsky, unseren Verein mit ein paar Mitstreitern gründete und damit eine Entwicklung einleitete, die aus dem gesellschaftlichen und sozialen Leben unserer Stadt nicht mehr wegzudenken ist. „Menschen in Not“ ist heute für viele Mitmenschen in unserer Stadt ein fester Begriff und ein wichtiger Anker geworden; vor allem vor dem Hintergrund, dass wir unbürokratisch und schnell helfen, wo staatliche oder städtische Hilfen nicht ausreichen.

Klaus Baveld bedankte sich vor allem bei Pfarrer Riese für die großzügige Bereitstellung der Räumlichkeiten, um die Beratungsarbeit zu gewährleisten. Sein Dank galt auch den zahlreichen Teamberater*innen und den Vorstandskolleg*innen, die Woche für Woche den Hilfesuchenden mit Empathie, sozialer Kompetenz und einer Menge Lebenserfahrung zur Seite stehen. Ebenso bedankte er sich auch bei allen Spendern, Stiftungen und Partnervereinen, die das Fundament für diese ehrenamtliche Arbeit bilden.

Im Gespräch mit den zwei Gründungsmitgliedern Thomas Buß und Horst Bächler konnten viele der Besucher so einiges über die Gründungsphase des Vereins in Erfahrung bringen. Mira Oonk und Marianne Wermers schilderten dann hautnah ihre Erfahrungen aus der wöchentlichen Beratungsarbeit, ehe der Gastredner des Festaktes, Wolfgang Büscher, Ur-Gronauer und inzwischen u. a. Pressesprecher der Kinder-Stiftung Arche in Berlin, zu den Gästen zum Thema „Armut in einem reichen Land“ sprach.

Abschließende Information

Volker Grabkowsky starb unerwartet im Jahre 2013, sein Nachfolger, Jogi Hagemann im Jahre 2021. Beide haben den Verein mit enormem Engagement und der ihnen eigenen Kreativität geführt. Ihr Erbe ist dem Verein Verpflichtung und Ansporn zugleich.